Die Theorie des Detours
Une théorie de la relativité en psychologie

Willkommen


Theorie des Detours
Von Michel Cariou

Kontakt

5. Dritter Detour: Der Zugang zum Erwachsenenalter durch die Unterscheidung Identität / Geschlechtsunterscheidung.

PLAN

Plan de la présentation

PLAN
klicken Sie auf fixieren Sie die Sitemap
  1. EINLEITUNG
  2. Les premiers mois de la vie
    1. Die Entwicklung der zentripetalen Phase, die der genetischen Entwicklung entspricht (Aufbau des Organismus)
    2. Von der Geburt zu dem menschlichen Zugang (Übung der lebenswichtigen Funktionen und der Anfänge der Interaktionen mit dem Erwachsenen)
  3. Erster Detour : Strukturierung der Emotion und, dahin sogar, der Interaktion des Menschens
    1. Zuordnung der Gefühlsreaktionen (Gründung einer Grundsicherheit, die auf die Gefühlsteilnahme gestüzt ist).
    2. Die lebensnotwendige Energie durch eine eigene und sozialisierende Aktion ( „Verhältnisphase“ von Wallon)
  4. Zweiter Detour: die Unterscheidung von meinem Ich und von der Anderen Person (2/3Jahre alt bis in der Pubertät)
    1. Erscheinung des reflexiven Bewusstseins, Unterscheidung zwischen der Erregung der anderen Person und seiner, also Positionierung des Kindes als Individuum.
    2. Das reflexive Bewusstsein
    3. Verfeinerung der anderen Personen und des Egos durch das Experiment der vielfältigen Sozialsituationen
  5. Dritter Detour: Der Zugang zum Erwachsenenalter durch die Unterscheidung Identität / Geschlechtsunterscheidung
    1. Entwicklung des Körpers, Entdeckung der sexuellen Aufregung und Zugang zur allgemeinen Ideologie (in sich zurückgekehrter Phase)
    2. Das Jugendalter und die Bereitstellung der Identifizierungsmittel.
    3. Unterscheidung Identität / Geschlechtsunterscheidung und Ausarbeitung einer Stellung als Subjekt (in realistischen Projekten).
  6. Vierter Detour : Zugang zum geistigen Denken
  7. Referenzen in dieser Präsentation
Zweite Phase : Das Jugendalter (11/12 Jahre alt bis 19 / 21aJahre alt Minimum) und die Bereitstellung der Identifizierungsmittel.

Das Jugendalter ist also die strukturierende Krise, die einen neuen Typ von Beziehung zwischen Organismus und Umgebung einrichtet, die strukturell, aber nicht unbedingt funktionell identisch bleiben wird, während des ganzen ausgewachsenen Lebens. Auf Grund dieser Tatsache ist die Qualität des Alters, die sehr von der Erwachsenen realisierten Unterscheidungen / nach innen gekehrten Phasen abhängt, also direkt mit dem Beziehungstyp zwischen Organismus und Umgebung verbunden, den die strukturelle Krise des Jugendalters hat entstehen lassen (wir werden im Laufe des Referats des 4. Detour danach zurückgreifen)

Das Kind, das die Grundverhaltene in einer Vielfalt von Verhalten je nach Verhältnissen unterscheidet, passt sich der Situation gut an, solange es diesen konkreten Verhältnissen oder denselben Personen gegenübergestellt ist.

Der Zugang zur formellen Denkkraft erlaubt ihm die Entstehung der Integrierung des Nenners, der jeden Verhaltenstypen gleich ist. So in einem neuen Verhältnis, wird der Jugendliche über ein internes Bezugssystem verfügen, um sein Verhalten der Situation anzupassen. Sein Benehmen ist das Ergebnis der Integrierung der eigenen Kompetenzen. Diese internen Bezugssysteme werden Identifizierungsmittel / Unterscheidungsmittel genannt.

Zwei Hauptidentifizierungsmittel / Unterscheidungsmittel werden entstehen. Sie entsprechen zwei wichtigen Zwängen der Selbstständigkeit des Erwachsenen:

Das erste entspricht der Notwendigkeit für die Person, wie eine Einheit (strukturelle Integrierung) zu funktionieren. Es soll also, durch eine von allen erkannt Hauptlinie seiner ganzen Entwicklung, die unterschiedlichen Facetten seiner Identität vereinigen (Senkrechte Integrierung / horizontale Integrierung)

Das zweite entspricht der Fortsetzung des Anpassungsgesetzes der Unterscheidung / Neustrukturierung, wird erlauben, über die Ausarbeitung der immer unterschiedlicheren Kompetenzen Rechenschaft abzulegen, ohne dafür die verschiedenen Kompetenzen außerhalb der Einheit der Person (funktionalen Integrierung) sich ausdrücken lassen. Das zweite entspricht der Anmeldung der Person im Sozialwesen, insofern die Person, durch ihre Kompetenzen und sozialen TätigkeitenIn allen Fällen erzeugt der lebende Organismus Energie (lebenswichtige Energie) und diese stellt und ernährt eine Aktivität her, die gewissermaßen ihr Verbindungsoffizier mit der Umgebung wird. Es ist folglich dank Ihr, dass die Vereinbarung Organismus / Umgebung, in der Lage wird, sich zu einwickeln. Deswegen nennen wir integrierte Tätigkeit, weil sie sehr genau dem Entwicklungs- und Integrierungs- der Organisation entspricht, und infolgedessen, der Definition der Umgebung. Im Falle des Menschens ist es das Niveau und die Qualität der Entwicklung des Psychologischens, die die Art der integrierten Tätigkeit feststellt, und der Umgebung, zu deren Sie anpassungsfähig ist. Das bezieht sich außerdem auf den verschiedenen Stadien der Entwicklung während des Wachstums, wie auf das funktionieren des Erwachsenen während des Lebenszyklus., einen von anderen anerkannten Platz haben wird, in dem sie sich selbst wiedererkennen kann.

Jedoch sind die Identifizierungsmittel im Jugendalter nicht alle für ein Mal kristallisiert. Sie sind wie Bündel der Richtlinien eines“ Ich Seins“, die mehr oder weniger ausgearbeitet sein können (durch die Unterscheidung / Neustrukturierung verfeinert) und die dadurch mehr oder weniger in der psychischen Struktur integriert werden. Denn, wenn sie schlecht unterschieden, und also schlecht integriert sind, werden sie allein den Anpassungseinklang nicht verwirklichen können, der die GrundsicherheitDie grundlegende Sicherheit ist nicht ein Gefühl (Gewissenhaftigkeit), aber ein unbewusster psychologischer Zustand. Sie drückt den Zustand eines Organismus aus, der anpassungsfähiges mit seinem Kreis (was auch immer sein Niveau) übereinstimmt. Wenn diese Vereinbarung (objektiv oder subjektiv) bedroht oder verletzt wird, erscheint ein Warnsignal, die Qual, die mit dem psychologischen Niveau wie den Schmerz im organischen Plan arbeitet. garantiert. In der Tat, müssen sie sich an das äußerliche System der Vorstellungen wenden, um die schwächere Grundsicherheit des Jugendlichen auszugleichen

Außerdem bringt die anpassungsfähige Dynamik dazu, die mit dem Gleichgewicht zwischen Organismus und Umgebung verbunden ist, einige „Identitätsbranchen“, die für einige Zeit Vorrang haben, anderen Branchen den Vorrang weiterzugeben, je nach Entwicklung der Anpassungszwänge der Umgebung und je nach Alter.

Deswegen ist das System der Identifizierungsmittel / Unterscheidungsmittel stabil und also anpassungsfähig. Wenn alles gut geht, es ermöglicht die langsame Integration der unterschiedlichen Facetten, die sich unterschieden haben und die mal im Lebenszyklus der Person Vorrang hatten. Wenn das nicht der Fall ist, dann, weil die Unterscheidung und Integrierung eines Identifizierungsmittels nicht genügend waren und sie haben die Person dazu gebracht, ein soziales Klischee zu benutzen (also etwas außerhalb der Struktur) um das ungenügend ausgearbeitete und dadurch nicht integrierte Identifizierungsmittel / Unterscheidungsmittel zu unterstützen. Das erzeugt dann eine Gewisse Steifheit des betroffenen Identifizierungsmittels / Unterscheidungsmittels, die ihn hindert, sich anpassungsfähig und gleichzeitig stabil zu entwickeln (was Folgen auf der ganzen psychologischen Struktur hat). So hängt auch die Person von äußerlichem Feedback ab, das sich der Steifheit des Klischees anpasst, und auch zu sehr von Reaktionen der Umgebung.

Obwohl beide Identifizierungsmittel / Unterscheidungsmittel, die Person im Sozialwesen hinstellen, funktionieren diese nicht auf derselben Weise. Das soziale Identifizierungsmittel / Unterscheidungsmittel funktioniert wie ein System der Teilnahme an der Umgebung, das gleichzeitig anteilig ist, dessen Maßstab auf einer relativen Skala von Minus zu Maximum pendelt. Es ist anteilig, weil es nur eine nicht verbindliche Facette der Person beschreibt, (Z.B. die eine oder andere Arbeit, die eine oder andere Freizeitbeschäftigung, die eine oder andere gesellschaftliche Stellung). Jedoch, was die geistige Harmonie betrifft, ist keiner verpflichtet eher Klempner als Lehrer oder wenn auch immer zu sein, so wenig ist es notwendig, Tennis oder Pokerspiel zu spielen.

Relativ, weil man in jeder dieser Tätigkeiten, mehr oder weniger leistungsfähig sein kann : man befindet sich auf einem von stark zu schwach pendelten „Kontinuum „, je nach Wahl und Kompetenz. Das Identifizierungsmittel des Geschlechts, obwohl es sich auch auf einen sozialen Begriff beruft, soll die Person durch Richtlinien in ihrer Einheit vertreten. Diese Richtlinien, die in ihrem Inhalt verschiedenartig gestaltet sein können, verweisen auf eine binäre Logik: Man ist ein Mann oder eine Frau, jeder zwar in seiner eigenen Weise, aber ohne, daß es ein Kontinuum zwischen den beiden gibt und das ist man von der Geburt an bis zum Tod. Außerdem auf diese Art und Weise eine Stellung zu beziehen, erlaubt eine Intersubjektivität mit dem anderen Geschlecht (Chabrier, 2006Chabrier, L. (2006). Psychologie clinique.), entspricht sozialen Verpflichtungen und einem sexuellen Dimorphismus...

Mehrere wichtige Anschaffungen entwickeln sich während dieser Krise der Jugend, damit die Person unabhängig und ein vollendeter Erwachsener wird.

Die erste bedeutet Zugang zur Zeitvorstellung. Diese wird die Ausarbeitung des Projektes, der Lust ermöglichen, worauf sich die Grundsicherheit des Individuums von jetzt an stützen wird.

Es ist auch die Fähigkeit, innerlich eine Identitätsintegrierung zu verwirklichen, die sich hauptsächlich auf die Identifizierungsmittel / Unterscheidungsmittel des Individuums stützt. Diese Mittel erlauben uns, uns in unserer Einheit und unserem Geschichte wiederzuerkennen, sowie als ein vollständiges Wesen erkannt zu werden, das seine Kompetenzen einschließt. Die Sexualität, die eng mit dem Erfolg dieser strukturellen Ausarbeitungsarbeit gebunden ist, wird entweder eine strukturende Aktivität in der Beziehung mit dem anderen Individuum (sich in die Intersubjektivität einschreibend) oder eine einfach interne Absteifung (Kompetenz) seiner Frauen -oder Herrenidentität.

Dépendant beaucoup de la réussite de ce travail d'élaboration structurel, la sexualité pourra alors devenir soit une activité structurante dans la relation à l'autre (en s'inscrivant dans l'intersubjectivité), soit un simple étayage externe (compétence) de son identité d'homme ou de femme.

Der Zugang zur Zeitvorstellung, der dank einer abstrakten oder formellen Denkweise möglich wird, wird im psychologischen Gang des Kindes eine echte Revolution sein. Das wird der Prozess der Unterscheidung zwischen mir und den anderen wieder im Gang setzten. Diesmal aber, auf einem anderen Niveau.

Das kleine Kind hat den Raum aufgebaut, indem es darin spazieren gegangen ist, und den Gegenstand, indem es ihn hantiert und benutzt hat. So hat es, in seiner Beziehung zwischen Organismus und Umgebung, eine Dauer des Gegenstandes aber auch der menschlichen Gegenständen integrieren können (Siehe Piaget). Diese menschlichen Gegenstände, diese anderen Individuen, die regelmäßig im Leben des Kindes anwesend sind, jeder mit seinen konkreten Eigentümlichkeiten und seinem Lebenszusammenhang. Aber das bleibt oberflächlich und externe. In der Tat, werden die Gegenstände oder die anderen Individuen, durch Ihre direkte Beziehung zu der Aktivität des Kindes, in ihrer Dauer wahrgenommen.

Das, was für den Raum möglich war, ist für die Zeitspanne nicht: man kann in einem Zeitraum nicht spazieren gehen, der ein abstrakter Begriff ist. Also wird eben die formelle Denkkraft, die Ausarbeitung eines Vektorenzeitraums ermöglichen, in dem sich das Kind auf einem „Kontinuum“ befindet, das ihm erlaubt, sich, immer unverändert, in einer Vergangenheit, einer Gegenwart und einer zukünftigen Zukunft wiederzufinden.

Die Zeitvorstellung ist also das, was beginnt, eine Kontinuität und eine Einheit der Person und auch symmetrischerweise eine Beständigkeit der anderen Individuen einzurichten.

Es ist eben ein erster Schritt zur Integrierung der psychologischen Struktur, die immer unverändert, selbst in einer Vielfalt von historisch erlebten Ereignissen, sich wiederfindet. Es stellt auch den möglichen Zugang zu der, in seiner Dauer, Realität des anderen Individuums dar, die Möglichkeit sie, mit ihren Besonderheiten, ihren Wünschen, ihrer Dauer und Entwicklungen, sich zu eigen zu machen.

Dieser Zugang zur Zeitvorstellung, zu einem dauerhaften Bewusstsein, öffnet den Weg zu der Hauptfunktionsmodalität des Erwachsenen: die Ausarbeitung des Projektes. Die Ausarbeitung des Projektes besteht daraus, die lebensnotwendige EnergieSobald das Leben erscheint, ob es Tier- oder Pflanzlich ist, produziert der lebende Organismus Energie. Es ist diese, der die interne Funktion von allem ermöglicht, was lebt. Es ist es auch, was die Austäusche zwischen einer Zelle und seiner Umwelt ermöglicht. Es wird noch immer diese Energie, die am Ursprung der quasi-unsichtbaren aber beträchtlichen Kraft ist, die es einen Baum ermöglicht, eine Maurerarbeit zu brechen, um seine Wurzeln zu verlängern. Schließlich ist es sie, die welche durch die Krankheit verdirbt und mit Tod stirbt.
Tatsächlich diskutiert niemand diese lebenswichtige Energie ernsthaft, wenn sie zufriedengestellt wird, im Auftrag von biologischem ausgedrückt wird und berichtet außerdem über den Herzschlag und auch das Rennen eines Tieres.
Alles erschwert sich, wenn wir über den psychologischen Auftrag (oder seiner ersten Schritte) und besonders vom menschlichen sprechen.
auszurichten(zu steuern). Die Ausarbeitung des Projektes besteht daraus, die lebensnotwendige Energie zu einem (sozial aufgewerteten und mit, was das Kind oder der Erwachsene schon erlebt hat, verträglichen) Ziel zu steuern. Da wird das Kind auf die Frustration stoßen, nicht sofort zum Ziel zu gelangen. Es wird also die lebensnotwendige Energie in verbindenden Zielen investieren sollen, die ihn nach und nach an das endgültige Ziel heranrücken lassen.

Also während dieser Periode, mit dem Zugang zur formellen Denkkraft und zur Zeitvorstellung, Stoß das Kind auf das, was Freud in der „Oedipe Auflösung, mit dem beängstigenden Wort „Kastrierungsarbeit“ kennzeichnet.

In der Tat wird das Ziel nicht gleich zugänglich: man muss durch verbindende Stufen gehen. Außerdem ist das Anfangsziel oft sehr unklar und wird teilweise von den Lüsten der Person eingebildet. Das stufenweise Fortschreiten zu diesem gewählten Ziel, wird dazu führen, es in seiner objektiven Realität zu entdecken. Also gibt es zusätzlich zur Entwicklung in der Zeit des Projektes, eine Gegenüberstellung mit der Wirklichkeit (nicht alles, nicht sofort, aber auch nicht alles was man sich erhofft).

Wenn sich Studenten in erstes Jahr in Psychologie einschreiben, haben sie nur eine vage und idealisierte Ahnung, was ein Psychologe ist (im Allgemeinen, derjenige, der anderen helfen kann).

Jedoch, um ihr Ziel zu erreichen, muss es ihnen zuerst gelingen, ihre lebensnotwendige Energie auf das Erlernen vom ersten, zweiten und dritten Jahr zu übertragen. Dieses Erlernen fasst viele, von der einstens Motivierung, entfernte Unterrichte um ((Methodologie, Statistik, Biologie). So müssen die Studenten schrittweise entdecken (Unterrichte, Praktika), dass der Beruf als Psychologe, nichts mit der fast zauberhaften Kompetenz zu tun hat, die man (intellektuell) lernen muss, um anderen helfen zu können. Jedes Jahr wird der Student Realitätsentscheidungen treffen und auf Wahnvorstellungen verzichten müssen um, schließlich das Ziel zu erreichen und es auf geeignete Weise zu investieren.

Im Jugendalter, wird sich der Feed-back Effekt der Umgebung nicht direkt auf das Verhalten bemerkbar machen, sondern auf das vom Kind erhaltene Ergebnis in der Verwirklichung seiner Projekte. Es gibt keinen Naturunterschied zwischen dem Projekt und der Lust. Dieses Wort entspricht tatsächlich einer empfindsameren und persönlicheren Konnotation des Projektes. Jedoch, wie das Projekt, beruft sich die Lust auf einen Verzicht der direkten Zufriedenheit, zugunsten einer Strategie, die das Objekt erzielt. Durch eine zeitliche Entwicklung, ist die Entdeckung der Realität des Zieles genauer, und so entdeckt man auch ihr Teilcharakter im Vergleich zu Wahnvorstellungen. Im Gegensatz zur Ausführung, stellt das Ziel so wie die Lust, das Individuum der Frustration gegenüber und bringt ihm bei, mit ihr umzugehen, indem es seine Zufriedenheit in die Zeit verschiebt.

Wenn das nicht der Fall ist, befindet man sich in der Logik der Lust (oder des Bedürfnisses) und in einer Demarche der Ausführung. Das kleine Kind hat früh mit dem Erlernen der Frustration und der wirklichen Welt begonnen, die nicht alleine seine Subjektivität umfasst. Bis zu diesem Zeitpunkt, sagen die Eltern oder sollten sagen, was möglich ist und was nicht, oder was vielleicht möglich sein wird, wenn das Kind schrittweise der notwendigen Etappen folgt. Diese echte Ausbildungsarbeit soll ihm ermöglichen, seine lebensnotwendige Energie zu mobilisieren, sie im Zaune zu halten, sie zu führen. In diesem Stadium der Entwicklung des Kindes, dient eben der Erwachsene als Bund an die Umgebung und integriert auch die Psychologie des Kindes (er mediatisiert diese Beziehung und ist dem Kind bei seiner Anpassung und Entwicklung behilflich.

Wenn man ein Kind bietet, seinen Eltern zu helfen, antwortet er oft " ich habe keine Lust dazu ". Als ob, das als Erklärung reichen würde. Es versteht nicht, dass alles sich nicht um es selbst dreht. Es kann sogar ein tiefes Ungerechtigkeitsgefühl verspüren, wenn man es zwingt, das zu machen, worauf es keine Lust hat. Ebenso, wenn man ihm nicht gibt, was es sich wünscht. Umso mehr, wenn man den Gegenstand einem anderen Kind gibt. Das Erlernen der Frustration ist, für die Eltern, keine angenehme Arbeit, aber für das Kind ist es unentbehrlich.

Auf einem sehr konkreten Niveau (keine großen Gerede), gibt es da eine sehr wichtige Erziehungsarbeit. Diese Erziehung, ist vor allem die Arbeit der Eltern, im Interesse des Kindes selbst. Ein Mangel an dieser täglichen Arbeit, die auf dem Willenskraft und der Fähigkeit der Eltern, klare und regelmäßige Grenzen (die sich mit dem Alter des Kindes entwickeln) zu bestimmen beruht, wird das Kind nie über einen Sicherheitsraum verfügen (in dem seine Selbstständigkeit anerkannt wird). Es wird an Verfolgungswahn und Misstrauen leiden, die fähig sind, das Berechtigungsgefühl seiner Lust(im Jugendalter) in Gefahr zu bringen, und dadurch das Gefühl seiner eigenen gesamten Berechtigung. Das Projekt, das die neue Form der eigenen, durch die lebensnotwendige Energie bestrahlt, Handlung verwirklicht, wird auch für das Anpassungsverständnis und dadurch für die Grundsicherheit bürgen. Falls die vorangehende Arbeit nicht durchgeführt würde, gehen der Jugendliche und dann der Erwachsene, das Risiko ein, sich in ein stetiges Gefühl von Ungerechtigkeit und Misstrauen einzuhüllen, das es dazu bringt, den anderen Individuen, seine Misserfolge und Frustrationen ( nach außen hin ) zu verdanken. Jedoch, dank wichtigen Durcheinanders während der Pubertätskrise, bleibt eine immer wiederholte Neuausarbeitung der Beherrschung der Frustration möglich.

Mit dem Jugendalter wird das Kind einer Änderung der Erwartungen der sozialen Umgebung und neuen Einschärfungen der Selbstständigkeit gegenübergestellt. Dann wird das Problem der psychischen Integrierung dazu kommen (Identitäts- und anderwärtigen Integrierung in einer Unterscheidung und einer Ergänzung). Bis zu diesem Punkt, wurde die psychologische Einheit des Kindes externer Weise gewährleistet. Der Zusammenhang der Umgebung, die Stabilität, der als Modelle konkreten Personen, der elterliche Wahl was die Zukunft des Kindes angeht, erlaubten ihm sich in allen konkreten Situationen wiederzufinden, in denen er hatte leben lehren. Sein eigenes Zeitgefühl in seinen unterschiedlichen Tätigkeiten aufgeteilt, wurde durch die zeitliche Erwartung der Eltern vereinigt. Seine unterbrochene Art und Weise „sich selbst“ zu sein, verwirklichten jedes Mal, eine psychologische Integrierung, die die konkreten Gesichtspunkte der Situationen einschließt.

Aber, um ein echt selbstständiger Mann zu werden, muss der Jugendliche unbedingt, auf eine integrierte Weise, über psychische Werkzeuge verfügen, die ihm erlauben, seine Projekte auf realistische und dann ausführbare Weise aufzubauen. Um selbstständig zu werden, soll er die Antworte seiner Umgebung, im Vergleich zur Verträglichkeit seines Zieles und seiner eigenen psychischen, körperlichen und sozialen Realität, nicht mehr gebrauchen. Um autonom zu werden, soll er die Rückkehr der Mitte(Umgebung) im Vergleich zur Vereinbarkeit vom Ziel(Objektiv) nicht mehr brauchen, auf die er zielt(beglaubigt) und seine eigene psychische, körperliche und soziale Realität. Er braucht auch nicht, die Stetigkeit seines Wesens auf diejenige eines konkreten und externen Wesens (sehr enger Beziehung) zu stützen.

Er muss also zu einer gewissen Stetigkeit des „Ichs“ gelangen, die symmetrisch zu der Stetigkeit des anderen Individuums ist. Diese Stetigkeiten sind diesmal integriert. Es ist eine Ausarbeitung der Kategorie des „Ichs“ und des anderen Individuums, eine Unterscheidung / Neustrukturierung, die sich auf einem abstrakteren Niveau verwirklicht.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Sexualität der deutlichste Gesichtspunkt des Zugangs zum Jugendalter ist, hätte man erwarten können, dass dieses Referat über das 3. „Detour“, die mit der Sexualität verbundenen Probleme zuerst vorstellt. Wenn das nicht der Fall ist, nun weil wir die menschliche Entwicklung, je nach funktionalen und strukturellen Übergewichten vorstellen wollen. Außerdem für diese Theorie, die Form, die die Sexualität einnimmt, sowie ihre Einsätze, hängen von der Art und Weise ab, wie sich die psychische Struktur aufbaut und nicht umgekehrt. Es empfiehlt sich zuerst, die Sexualität des sexuellen Verhaltens zu unterscheiden. Nun sind diese Verhalten direkt mit der psychischen Struktur des Individuums verbunden, sowie mit dem Erscheinungszusammenhang der Sexualität, der von der Reife der Geschlechtsorgane (zwischen menschlichen Unterschiede) abhängt.

Am Anfang ist die Sexualität das Mittel, das Geschlecht fortzupflanzen. Jedoch bei Menschen, hat sie eine Funktion erworben, die die Fortpflanzung weit überschreitet, was zu einer Menge unterschiedlicher Verhalten im Rahmen der Sexualität bringen kann. Der Geschlechtsakt ist mit der Lust verbunden (Strategie des Geschlechts sein Überleben zu sichern).

Jedoch dürfte man nicht denken, dass alles was Lust ist, notwendigerweise mit der Sexualität verbunden ist. Die Emotionen sind von Natur aus viszeral und kräftigend, ganz wie die Sexualität eine viszerale und stärkende Aufregung ist. Wir können also an die mit der Sexualität verbundenen Probleme denken, als ob sie Gefühlsprobleme wären. Übrigens entspannt sich die sexuelle Spannung, wie jede Aufregung, im Krampf. Der Jugendliche entdeckt diese neue Emotion, ohne bis zu diesem Zeitpunkt, den Mitteln gehabt zu haben, ihr eine sexuelle Form zu geben. Im Laufe der langen Jahre der Kindheit entstanden diese Uremotionen, wie die Angst, der Zorn (u.s.w..) aus dieser Aktivität. Im Laufe der langen Jahre der Kindheit haben die Urverhältnisse Zeit gehabt, von der Beziehungstätigkeit Zahm gemacht zu werden. Im Gegenteil, greift die sexuelle Aufregung ohne echte Vorbereitung und also mit der ganzen Gewalt einer Uremotion ein. Es bleibt nun dem Jugendlichen übrig, ein Ziel und eine mit der erlebten Gesellschaft vereinbare Form zu geben. Das verhindert aber nicht, wenn der Zusammenhang nicht mehr übereinstimmend ist, dass die sexuelle Aufregung eine brutalere Form einnimmt (Beispiel der zahlreicheren Vergewaltigungen während der Kriege). Wenn die Emotion nach Wallon, grundsätzlich die Funktion und die Macht hat, eine Teilnahme an dem anderen Individuum zu verwirklichen (und also an der Umgebung im weiteren Sinne und an einer anpassungsfähigen Vereinbarung), vertritt sie einen äußerst wichtigen Einsatz, der im Jugendalter, jenseits des einfachen Vergnügens eingerichtet werden soll. Sich lieben bedeutet, dass das andere Individuum als Subjekt anerkannt wird. Es erlaubt einem, mit Hilfe der Emotion, eine lebensnotwendige Verbindung herzustellen und die Grundsicherheit festzulegen. Das andere Subjekt wird dann der symbolische Vertreter der Umgebung und der Geschlechtsakt, dank der Eigenschaften der Emotion, erlaubt also, die mit der Umgebung vervollkommnte Vereinbarung zu verwirklichen, was das Ziel jeder Aktivität ist, die auf das Weiterbestehen des Lebens zielt. Man kann übrigens einen offenkundigen Unterschied bemerken, zwischen „Liebe machen“ und „kopulieren“: wenn das Subjekt nach der Liebe rückversichert und glücklich ist, fühlt es sich nach einer einfachen Begattung eher traurig und einsam. Was im Satz " post coïtum trauriges Tier“ klar ausgedrückt ist ". So ist Gelangen zur Rückversicherung, die der Liebesakt verschafft, ein grundlegender Einsatz des Jugendalters. Und aus diesem Blickpunkt kann man nur die Tatsache bedauern, dass die Jugendlichen ein sexuelles Leben immer früher beginnen. Das heißt in einem Alter, wo sie noch keine Zeit gehabt haben, die Geschlechtsidentität aufzubauen und dadurch die Stellung ihres Partners als Subjekt. Es bringt sicherlich einem seinen Partner als ein Mittel zur Lust zu betrachten und macht aus der Sexualität eine Kompetenz, die immer wieder ihre Schwäche zeigen kann. Die Identitätsintegrierung wird dann bedroht.

In einer positiveren Situation, wird der Jugendliche, der noch nicht über sozialisierte Formen des Ausdrucks seiner sexuellen Aufregung verfügt, das Onanieren benutzen, um den, durch es mit Lust verbundenen Krampf auszulösen. Das wurde sehr lange kritisiert und sogar verurteilt. Doch durch diese Aktivität, kann das Subjekt die Anwesenheit des anderen Individuums hervorrufen, wie es der Fall am Anfang des 2. Detours war, wo die durch die Emotion verursachte Vereinigung, implizit wenn auch zwangsläufig die Anwesenheit des anderen Individuums eingefügt hat. Dieses andere Individuum ist am Anfang sehr verschwommen (Mädchen oder der Junge, dem man auf der Straße begegnet ist), aber dank seiner Anwesenheit, in den durch das Onanieren hervorgerufenen Träumen, erlaubt der Entstehung eines Prozesses, der zur genaueren Definition des anderen Individuums als Subjekt führen könnte, mit dem man die Emotion teilen kann. Man kann übrigens bedauern, dass sich immer „härtere “pornographische Webseiten vermehren, zu denen die Jugendlichen Zugang haben, und die sie dazu bringen, Liebe und Sexualität zu verwechseln. Manche betrachten diese Produktionen als Modelle eines normalen sexuellen Lebens. So indem man, einer einfach abartigen Verformung des sexuellen Lebens, eine pädagogische Bewertung gibt, bringt man den Aufbau des Identitätsgeschlechts in Gefahr (und dann ihre eigene Identität).

Am Anfang des Referats dieses 3. Detour hatten wir die Erstehung zweier neuen Funktionen angekündigt: die Sexualität (Reife der Geschlechtsorganen) und das formelle Denken (Reife der Gehirnrinde + kognitiv vorhergehende Kenntnisse). Nun im Gegensatz zu dem was man erwarten konnte, haben wir die Folgen des Zugangs zum formellen Denken entwickelt, mit seinen Auswirkungen und an erster Stelle, dem Zugang zum Zeitgefühl, der Ausarbeitung des Projekts/der Lust, einer durch ein mit Frustrationen gefülltes Projekt orientierten Besorgung. Die Umstellung der Vorlage ist der Tatsache verdankt, dass, selbst wenn das Erscheinen der Sexualität der spektakulärste Gesichtspunkt des Jugendalters ist, wird es sich in die Logik der gesamten Ausarbeitung der Person einschreiben sollen, die wiederum hauptsächlich von der ersten Funktion abhängt (der Einschreibung im Zeitgefühls). Die Sexualität ist die durch die Entwicklung der Geschlechter gefundene Form, um ihren Fortpflanzung so gut wie möglich zu versichern. Von einer Fortpflanzung durch Parthenogenese oder durch Zellteilung, hat die Entwicklung die Fortpflanzung durch eine Mischung von Gen gewählt, die sich in der Sexualität konstituieren wird. Die Sexualität ist also notwendigerweise binär, damit sich unterschiedliche genetische Potentiale vermischen können. Mit anderen Worten, über etwas Sexuelles zu sprechen, ist wie über eine Beziehung zwischen zwei Partnern unterschiedlicher Geschlechtern zu sprechen. In diesem Sinn, ist das Wort heterosexuell einfach ein Pleonasmus. Jedoch, wenn die Mehrheit der überlegenen Tiere eine Sexualität hat, die genetisch von günstigen und auch von nicht günstigen Phasen beherrscht wird, besteht eine der Besonderheiten des Menschen darin, sexuell ständig verfügbar zu sein. Das hat also die menschliche Sexualität dazu gebracht, unter Berücksichtigung der Emotion die damit verbunden wird, viel mehr als nur ein Mittel zur Fortpflanzung zu sein. Man sehnt sich nach der durch venerischen Krampf erzogenen Lust, ganz unabhängig von jeder Fortpflanzungsnotwendigkeit.

In einer normalen Dynamik, die Tatsache, dass sich die sexuelle Aufregung zur gleichen Zeit mit dem Zugang zum formellen Denken auftaucht, gibt einem ein Mittel die anarchischen Impulse der sexuellen und viszeralen Aufregung zu kontrollieren. Es existieren schon mehrere Niveaus. Zuerst erlaubt die einsame Masturbation dem Krampf sich auszulösen. Dieser wird den Jungendlichen von dieser Spannung befreien, die er nicht bewältigen kann. Man bemerkt übrigens, dass die puritanischen Gesellschaften dieses Verhalten streng verurteilen, was eher dazu neigt, Neurosen und Schuld zu erzeugen als eine Entfaltung der betroffenen Personen. Was ziemlich ungesund ist und dramatische Folgen haben kann, wie den Inzest usw.

Danach wird das Onanieren oft mit einer idealisierten Vorstellung eines Partners des anderen Geschlechts verbunden, selbst wenn dieser vom Jugendlichen wenig gekannt ist. Diese mit dem Geschlechtsakt verbundene phantasierte Vorstellung des anderen Individuums, ist eine der Etappen zur anderen Wirklichkeit. Wie dem auch sei, hilft das formelle Denken dem viszeralen Impuls, indem es ihn einführt. Aber, das andere virtuelle und idealisierte Individuum, das den Jungendlichen in seiner Phantasien verwendet, muss präziser werden und in der realen Welt lebt, damit ein echt intersubjektives Treffen stattfinden kann. Der Jugendliche soll eine Frau (oder einen Mann) werden, d.h. in unseren Gesellschaften, mehr oder weniger eine Frau (oder einen Mann) finden, mit der man eine vertraute Beziehung aufbauen kann (Siehe Erickson). Es ist daher nur dank nicht sexuellen Treffen mit Menschen des anderen Geschlechts, dass der Jungendliche sein Geschlechtsgefühl und seine Differenz aufbauen kann. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass das andere Geschlecht wie ein unbekannter Kontinent ist, den man annehmen soll wie er ist: d.h. nicht wie ein einfaches Objekt seiner Begierde, das das andere Geschlecht in einen Überlauf seiner emotionalen Bedürfnisse verwandelt

Man muss jetzt feststellen, dass die Sexualität, zumindest in den Westgesellschaften, zuerst die Lust erzielt und nicht die Fortpflanzung. Der Grundunterschied, den es jedoch im Gebrauch der Sexualität gibt, ist, dass, wenn man das andere Individuum einfach als Objekt betrachtet, das zur Lust führt, werden die Sachen nicht länger dauern als der jetzige Augenblickt (immer wiederholte Beziehungen, „Donjuanisme“).

Im Gegenteil, wenn sich das sexuelle Verhalten in eine Beziehung von Subjekt zu Subjekt einschreibt, ganz egal wie das Verhalten aussieht, wird das Ergebnis nicht nur ein Vergnügen aber auch eine Freude sein, die ebenfalls eine positive und pauschaler Emotion ist (als Homosexueller oder Heterosexueller).

Zusammengefasst, ist das Jugendalter die Krise, die dem Jugendlichen erlaubt, zu dem Funktionierungsmodus des Erwachsenen rüberzugehen. Dieses Modus kann sich hauptsächlich auf die Fähigkeit sich ein Projekt auszudenken stützen, auf die Lust und dadurch auf die Fähigkeit das andere Geschlecht als eigenartig und selbständig zu erkennen.

Das Jungendalter stellt die zentripetale Ausarbeitungskrise dar, deren Anwendungsphase (zentrifugale) sich über das ganze erwachsene Leben ziehen wird und je nach Jugendalterleben, kann der Erwachsene eine völlig andere Person werden.