Die Theorie des Detours
Une théorie de la relativité en psychologie

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Theorie des Detours
Von Michel Cariou

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Glossar der Begriffe der theorie des detours

übersetzt aus dem Französisch von Besma Barkallah - juli 2013
Es gibt derzeit 9 Definitionen im Glossar.

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Das Automatismus oder Selbsttätigkeit durch Michel CARIOU - November 2008

Das Automatismus ist ein Ausdruck, der vom Automaten ableitet, und wurde 1757 vom Réaumur Physiologen erfinden, um eine Ausführung von Taten ohne Teilnahme des Willens anzuzeigen. Es handelt sich um ein steifes und antiquiertes Verhalten.

Es ist Pierre Janet, der wirklich den Ausdruck in das psychologische Feld einfügt, da es das Thema seiner These von ihm "die psychologische Selbsttätigkeit" wird, die 1889 veröffentlicht wurde.

Im Entwurf von Janet, beruht das psychische Funktionieren auf das Aufeinanderlegen der Verhalten, von den einfachsten (Tierinstinkt) zu den schwierigsten (höheren Verhalten). In dieser Hierarchie werden die Niedrigeren Niveaus von den höheren kontrolliert.

Die psychische Selbsttätigkeit erscheint dann als Funktionsstörung durch einen Mangel der Steuerung des Höheren Niveaus Beschränkung des Feldes des Bewusstseins. Infolge eines Mangels an "psychischer Spannung", ist das höhere Niveau nicht mehr in der Lage, die Koordination der Anpassungsaktivität sicherzustellen, von den unteren Verhalten abhängt. Und diese Verhalten werden auf eine nicht angebrachte Art, die Selbsttätigkeit als Modus benutzen.

Jedoch ist die Selbsttätigkeit von Janet dem ursprünglichen Begriff ähnlich. Die Aktivität, die durch die Selbsttätigkeit erzeugt wird, und die ein Nebenprodukt der höheren Aktivität ist, behält die Starrheit eines Automaten. "Es ist notwendig, dass diese Bewegung jedoch sehr geregelt bleibt und über einen rigorosen Determinismus, ohne Veränderungen und Launen" verfügt (Janet, p.21).

Wenn Wallone vom Janet-Begriff die seelische Struktur behalten hat sowie ein aufeinanderlegen der verschiedenen Funktionsniveaus, wenn er die Idee behalten hat, dass das zuletzt Aufgetauchte die vorhergehenden Niveaus steuert, ändert er vollständig die Bedeutung des Konzeptes der Selbsttätigkeit. Für ihn "die Vollkommenheit der Selbsttätigkeit besteht nicht daraus, eine bestimmte Reihenfolge der muskulösen Tätigkeiten endgültig geregelt zu haben, sie ist im Gegenteil eine zunehmende Freiheit in der Wahl der muskulösen Aktivitäten" (Wallon, Ungeschicklichkeit, 1975 [1928], p.78).

Die „Wallonnien“ Selbsttätigkeit bezieht auf der Tätigkeit der Beziehung und, wie in der vorhergehenden Preisangabe ausgedrückt, eher auf einer sensors-motorische Tätigkeit. Er verwirklicht den Unterschied zwischen der Tat und dem Effekt. Weil "die Unterscheidung zwischen Effekt und der Aktion in der Tat, nur eine einfache Abstraktion ist. In jeder Tätigkeit gibt es etwas, das Ihm Inhalt Ihre Gelegenheit Ihr Ziel ist. Jede Tätigkeit wird mit den subjektiven oder objektiven Änderungen gemessen, die sie entweder veranlasst oder verursacht. ( E.P Seite.51).

So erlaubt die Ausarbeitung der Selbsttätigkeit beim beibringen des Laufens oder des Schwimmens, die Aktion mit den Effekt zusammenzubinden, indem er die muskulösen Tätigkeiten an die Bedingungen der Ausarbeitung anpassen lässt. (mehr oder weniger regelmäßiger Boden, Berg auf oder Berg ab…). Die Selbsttätigkeit, die sich ab eine absichtliche und bewusste Tätigkeit aufbaut wird, nach und nach zu einem unbewussten Funktionieren rübergehen. Sie erzeugt dann eine in sich zurückgekehrte Einheit, eine dynamische Kontinuität, eine Reiherfolge der Bewegungen, wie eine „eine Melodienfortsetzung" (Wallon, Bewegung und seelische Struktur, 1990 [1926], Seite.31).

Man findet zufolge ein Teil (im angebrachten funktionieren der Selbsttätigkeit) der Anfangsidee (Réaumur), "eine Ausführung von Taten ohne Teilnahme des Willens", aber auch eine leicht abweichende Idee von Janet mit dem Konzept „der Beschränkung des Feldes des Bewusstseins“. Jedoch sind dieses Verschwinden des Bewusstseins und der Wille, für Wallon nicht anfangen anwesend, sie führen auf den Durchgang zu einer unbewussten Bewältigung der Taten / der Effekten zurück, die erst beginnen automatisiert zu werden. Und, wenn die Absicht nicht mehr auf die Realisierung der Tat selbst beruht, so war sie es am Anfang und bleibt es in Ihrem Gebrauch.

Wir sind weit weg vom Hinweis auf dem Automaten von Réaumur und sogar von der psychologischen Selbsttätigkeit von Janet. Einerseits anstatt, und immer gleich zu sein ist sie „eine zunehmende Freiheit in der Wahl der muskulösen Tätigkeiten“. Anderseits anstatt, der Ausdruck eines Verhaltens zu sein, durch Defekt der Steuerung durch höher Verhalten auftaucht, wird sie das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses der Interaktion Organismus / Umgebung. Dieses Ergebnis erlaubt dem Organismus, integrierte und Abwechslungsreiche Kompetenzen im Rahmen der sensors-motorische Gefühle zu erwerben.

Mit der Theorie des Detours, wird sich das Konzept der Selbsttätigkeit noch weiter zu entwickeln: zuerst einmal zu der Zeit der Erstausgabe (Cariou, 1992; Cariou, 1995) und beim zweiten Mal zu der Zeit dieser Ausgabe.

In der ersten Version der Theorie, bleibt die Selbsttätigkeit ein Prozess der Führung der Beziehungs- Tätigkeit (eigene Aktionen), den Wallon als eine Bildung der Gäste im Vergleich mit dem externen Objekt bezeichnet, im Gegensatz zur Bildung des eigenen Körpers im emotionalen Bereich. Deswegen benutzt Wallon die Selbsttätigkeit zusammen mit der sensors-motorische Aktivität.

In der Theorie des Detours, mit dem Zugang zum symbolischen System das externe Objekt nach innen zugewandt Geistlich, sowie die eigene Aktivität (Beziehungstätigkeit). Es ist die operative Aktivität des Denkens, die mit einer Darstellung des Objektes oder der Situation verglichen wird.

So ist die Selbsttätigkeit nicht nur aus der sensors-motorische Aktivität. Es ist ein Prozess, der die eigene und sogar geistliche Aktivität weiter führt, und das bis zu den höchsten intellektuellen Niveaus.

So studierten in Mathematik, die jeden Tag 10 Übungen durchführen, verfügen, über dem intellektuellen Erfassen des betroffenen Theorems hinaus, über eine Kompetenz in Bezug auf eine bestimmte Kategorie von Problemen. Sie integrieren nach und nach die Kapazität, aus einer Problemstellung, die triftigen Elemente zu entnehmen, die Art des Bezugsrahmens, den man benutzen muss, unter allen worüber sie verfügen und die wirkungsvollste Weise (weil es mehrere geben kann), um zu der Lösung zu kommen.

Diese zu Ende geführte Aktivität, die geistlich, freiwillig und am Anfang unschlüssig ist, verwandelt sich in eine unbewusste und schnelle Selbsttätigkeit. Der Student wird dann fähig eine Problemstellung zu lösen (Ich könnte sogar sagen, er spürt eher er weißt).

Dieses Beispiel könnte für den Erwerb jeder möglicher Kompetenz wieder benützen werden: Lesen, Schreiben, Berufsqualifikationen (Mechaniker, Koch, Forscher, Buchhalter…), Kompetenz der Freizeit (Schifffahrt, Schachspielen oder Kartenspiel…).

Auf jeden Fall, handelt es sich um den Erwerb einer geistlichen Selbsttätigkeit, die ein technisches Wissen erzeugt, das auf ein mehr oder weniger geistliches externes Objekt beruht.

Die Theorie des Detours erweitert das Konzept der Selbsttätigkeit bis zu den hohen Funktionen des Geistes. Da durch kann man verstehen, wie sich den psychologischen Organismus die menschliche und soziale Umgebung eigen macht, mit der es seine anpassungsfähige Vereinbarung erreichen muss.

Jedoch bleibt man im Wallon’s Begriff, in dem die Selbsttätigkeit sich nur auf die Beziehungsaktivität bezieht, die eigene Tätigkeit auf der Umgebung ausgedrückt wird. Wegen der Rivalität zwischen Beziehungsaktivität und Emotion, kann die Selbsttätigkeit die Emotion neutralisieren. Z. B. der Schauspieler, der Bammel hat, und nicht in der Lage ist, den Text zu finden, den er jedoch völlig in seinem Spiel automatisierte. Das Gegenbeispiel ist das der Schauspieler, der nach einigen Worten die Selbsttätigkeit wiederfindet und keine Bammel mehr hat.

Dank der Selbsttätigkeit schreiben sich die Kompetenzen, die die Person in Interaktion mit der physischen und menschlichen Umgebung erworben hat, in die psychologische Struktur sowie in die neurologischen Strukturen ein. Dies geschieht je nach Ziele, die die Person im Laufe Ihrer Entwicklung und Ihrem Leben im Auge behalten hat.

Diese Einverleibung ins technische Können wird sich nach und nach im Rahmen der „Lebensart“ ausdrücken. ( Im Vergleich mit materiellen oder menschlichen Kontexten).

Jedoch wenn diese Definition der Selbsttätigkeit ein Fortschritt ist, im vergleich mit denen die vorher existiert haben, wenn sie eine bessere Verständigung der Einverleibung der Umgebung von Organismus ermöglicht, trägt sie weiterhin dazu bei, eine anthropomorphiche Rivalität zwischen den kognitiven und den emotionalen bereichen zu bestätigen.

In der Tat, insofern dieser Prozess sich nur auf die eigene Aktivität beziehen würde, findet man sich schließlich im kognitiven Bereich wieder, der gewiss nur eines Teils des Individuums ist. Der Mensch muss in seiner Gesamtheit studiert und verstanden werden und seine instrumentalen Funktionen sind nur Mittel, die der gesamten Vereinbarung Organismus/ Umbebung nützlich sind.

Wenn man zum Anfang der Theorie zurückkommt, wird man daran erinnert, dass der Mensch ein Lebewesen ist und dass, jedes Lebewesen eine labile Struktur ist, die eine Energie erzeugt (die lebenswichtige Energie). Diese Energie erzeugt wiederum eine Aktivität deren Funktion ist, das Überleben des Lebewesens zu sichern. Dieses Überleben kann erst existieren, wenn die Aktivität ermöglicht, die anpassungsfähige Vereinbarung zwischen dem Organismus und der Umgebung aufrechtzuerhalten, aus der es kommt und in welcher es arbeitet. Mit anderen Worten, das wesentliche und das was die psychologische Aktivität verwalten muss, ist die lebenswichtige Vereinbarung Organismus/Umgebung. Im Rahmen der Psyche, nennen wir diesen Prozess : Grundsicherheit.

Wenn die Selbsttätigkeit der Hauptprozess ist, durch den die Umgebung integriert wird, wird sie im Allgemeinen auf die lebenswichtige Aktivität beruhen.

Im Verglichen mit Wallon’s Definition, hat die Ausarbeitung nicht unbedingt eine bewusste und absichtliche Aktivität zur Folge. Zugegebenermaßen wird sie von dem Laufe des Lebens und von der Anpassung beeinflusst. Aus diesem Grund kann man sagen, dass sie zu Ende gebracht wird. Aber das erzielte Ende, das gezielt wird nicht unbedingt überlegt, absichtlich noch sogar vorgeahnt sein.

Was die viszerale Anpassungsaktivität an die physische Umgebung der ersten Monate betrifft, hat die Selbsttätigkeit der lebenswichtigen Funktionen ein Ziel (dank der Unterscheidung/Neuorganisierung der internen Aktivität (Wahrnehmung)) erreicht, aber dieser wird bereits genetisch programmiert.

Die Körperhaltung wird durch Stellung, Mimik und Gestik oder Sprachweise in Interaktion schnell mit den Erwachsenen selbsttätig. Diese Körperhaltung hat ein Lebenswichtiges Ziel: Ihr Erleben mit denjenigen Teilen, der Ihnen helfen kann. Aber das Neugeborene kann es nicht.

Mit dem Zugang zur Emotion, als Mittel der Teilnahme an der Umgebung, die die Grundsicherheit sichert, bauen sich die Ausdrucksmöglichkeiten auf, wodurch sich die Emotionen ausdrücken und selbsttätig werden, im Zusammenhang mit den differenzialen Verstärkungen, die sie verursachen.

Diese Feedbacks hängen nicht nur mit der Art der ausgedrückten Emotionen zusammen (Zorn, Freude, Traurigkeit, usw.). Sie beziehen sich auch auf die Form, die Häufigkeit und die Intensität, die von der Umgebung angenommen werden. Sie können, je nach psychologischem Funktionieren der betroffenen Erwachsenen und je nach Geschlecht unterschiedlich sein.

So in Durchschnitt, wird ein Junge instinktiv aggressiver und schwieriger als ein Mädchen sein", usw.

Diese Selbsttätigkeit des Emotionsausdrucks (und dadurch des Erlebens) erreichen ein Ziel: sie sind in der Beziehung wie die Umgebung es vom Kind erwartet. In diesem Fall haben sie es zu Ende gebracht und stellen die Grundsicherheit sicher (in der ganzer Relativität des Konzeptes).

So bauen sich Funktionseinheiten auf, die integriert werden und sowie es für die eigene Aktivität der Fall ist, in unsere psychologische Struktur eine einzigartige Weise in der Welt zu leben einschreiben.

Im Laufe der verschiedenen Detours und qualitativer Änderungen der Anpassungsaktivität, werden diese Selbsttätigkeiten immer integrierter und bleiben beim Fortfahren in der Gesamtorganisation der psychologischen Struktur gleichzeitig gegenwärtig. Es kann sein, dass eine Selbsttätigkeit der Aktion nicht auftaucht, die Beziehungsselbsttätigkeiten werden dagegen immer beansprucht. Sie sichern ein anständiges Verhalten dem anderen Individuum oder der sozialen Beziehungen gegenüber.

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